Soll Deutschland in der Eurozone bleiben?

Jetzt live auf Youtube: Der erste Ökonomenhangout zur Euro-Krise.

Es diskutieren die Wirtschaftsblogger Arne Kuster (www.wirtschaftwurm.de), Dirk Elsner (www.blicklog.com) und Olaf Storbeck, Ökonomie-Redakteur (noch) beim Handelsblatt und Betreiber des Blogs “Economics Intelligence”.

Hinweis: Dieser Beitrag ist zunächst im Handelsblog des Handelsblatts erschienen.

 

3 Kommentare

Veröffentlicht in Allgemein

3 Kommentare zu Soll Deutschland in der Eurozone bleiben?

  1. Nigromontan

    Problem: Die Euro-Zone ist ein suboptimaler Währungsraum. Griechenland und andere sind nicht mehr in der Lage ihre Währung abzuwerten, wie zu Zeiten einer EWG. Deshalb Verschschlanckung der Euro-Zone hin zu einem Nord-Euro der einem Süd-Euro gegenübersteht.
    In Europa sollte eine Dreigliederung sein, ein stabilitätsorientierter Nord-Euro und ein abwertungsfähiger Süd-Euro und diejenigen Länder die weder der einen noch der anderen Zone angehören.

  2. Armin

    Eine nicht unrelevante Rolle spielt der Wirtschafts- und Währungskrieg. Die anderen Machtzentren lachen sich ins Fäustchen über die europäische Politik.

  3. Michael Peters

    Ich halte die derzeitige EURO-Politik für Zeitschinderei mit Taschenspielertricks. Sie wird die systemimmanenten Probleme des EURO nicht lösen und je mehr Zeit verstreicht nur verschlimmern. Ich halte einen Austritt der Südländer + Irland für notwendig, die jeweils ihre eigenen Währungen wieder einführen. Ein Süd-EURO wäre die falsche Lösung, weil die ökonomischen Schwierigkeiten Griechenlands, Spaniens, Portugals, Irlands sich doch sehr unterscheiden. Der Nord-EURO könnte bestehen bleiben.
    Die wirkliche Bombe steckt in den Target-Salden! Denn Deutschland wird aufgrund seiner riesigen LB-Überschüsse sehr viel Geld verlieren. Aber dennoch: Die Südländer kommen aus ihrer Verschuldung nur raus, wenn sie ihre Währung abwerten können. Denn nur so lassen sich die negativen LB-Salden umkehren. Nur über die Erzielung von Exportüberschüssen können diese Länder überhaupt jemals aus der Verschuldungsspirale heraus kommen. Der EURO hat dazu geführt, dass der Wechselkurs als Anpassungsinstrument in der Währungsunion wegfiel. Das war fatal und bereits vorher klar. Wir konnten mit der so genannten Ankerwährung DM vor 2002 gut leben. Denn damals gab es noch eine stabilitätsorientierte Zentralbank, die eine Politik betrieb, die Stärke der DM mit Exportüberschüssen verbunden hat. Die EZB wird immer mehr zu einer machtlosen Zentralbank, die das VERTRAUEN der Vermögensbesitzer in den EURO aufs Spiel setzt. Die Politik hat durch ihr Nichtstun leider die EZB in diese unrühmliche Rolle gedrängt. Der EURO hat Europa ökonomisch gespalten, statt zusammen geführt. “Scheitert der Euro, dann scheitert Merkel (und ein paar Andere), und nicht Europa.

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